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Deutschlands beste Getränkehändler 2015

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Wir haben es geschafft!

Deutschlands beste Getränkehändler 2015 gekrönt.

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Sieger

Eltern-Lehrer-Fest 2015

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Wir sponsern Getränke…

Schön war´s – erste Eindrücke vom Eltern-Lehrer-Fest 2015!

http://www.lss-eberstadt.de

Verkostungsnotiz

Neues

Brauerei Gusswerk ‚Steinbier‘

Heute geht meine Bierreise mal zu unseren Nachbarn nach Österreich, genauer gesagt nach Hof bei Salzburg. Zur Verkostung steht das Steinbier von der Brauerei Gusswerk, einer Bio-Brauerei die 2007 von Reinhold Barta ins Leben gerufen wurde.

Das Steinbier oder besser gesagt ein Steinbier ist ein alt-deutscher Bierstiel, von dem ich zuvor schon gehört habe, jedoch noch nicht die Möglichkeit hatte eines zu verkosten.

Seine Ursprünge hat das Steinbier im Mittelalter im Süden Deutschlands. Zu Zeiten als hölzerne Gefäße zum Brauen verwendet wurden, war es nicht so einfach die Maische oder den Braukessel sehr heiß zu bekommen,  als dass man einfach den Kessel über heißem Feuer hätte schwenken können. Die Lösung des Problems war, Steine zu erhitzen und anschließend in Körben in die Maische zu tunken, um diese so zum Kochen zu bringen. Eine harte Masse aus klebrigem, karamellisiertem Zucker kann so in die Poren eindringen und beschichtet die Steine während des Kochens. Die Steine werden in den Lagertanks platziert, um eine zweite Gärung zu stimulieren. Dadurch löst sich der Zucker und es entstehen karamell- und toffeeähnliche und schließlich rauchige Aromen.

Na, in Theorie hört sich das ja schon mal interessant an… mal schauen was die Praxis zu bieten hat…

Farblich ist das Steinbier von Gusswerk ein schönes, leicht trübes Bernstein. Die Schaumkrone setzt sich beim Einschenken feinporig auf das Bier, fällt jedoch relativ schnell in einen kleinen Schaumring ab.

Das Aroma erinnert an Brot und Karamellmalze mit Noten von Hefe und einer feinen fruchtigen Süße.

Beim Antrunk schmecke ich zuerst süße karamellisierten Malznoten mit einer leichten Bittere, mittlerem Körper und hoher Karbonisierung. Im Geschmack tritt der brotähnlichen Malzcharakter wieder auf und endet süßlich, leicht hefig mit Hopfenbittere und ein wenig Alkoholschärfe im Abgang. Der süße Karamellgeschmack verbleibt dabei eine Weile auf der Zunge.

Fazit:

Das Steinbier ist interessant wegen seiner einzigartigen Brauweise, weniger wegen des Bierstils. Keineswegs ein schlechtes Bier, jedoch erinnert es mich wegen der Karamellnoten schon sehr an ein “leichtes” Bockbier. Es ist also einen Versuch wert und ich bin gespannt auf einen Vergleich.

Übrigens, da ich bei meiner Verkostung meine Eltern zu Besuch hatte, habe ich spaßeshalber mal eine „Nicht-Bier-Begriff-Geschulte-Person“ alias mein Vater, riechen und schmecken lassen. Seine Antwort zum Aroma fand ich faszinierend und möchte es darum gerne mit einbringen: Es erinnere ihn „an den Geruch der einem in die Nase steigt, wenn man eine Dosenmilchdose öffnet”. Er meinte damit eben diese süßen karamellisierten Malznoten, wie ich sie oben beschrieben habe.

Egal welches neue [Craft] Bier ihr mal proBiert, achtet mal drauf, an was euch das Aroma und/oder der Geschmack erinnert, etwas positives oder negatives, ist es eine Erinnerung aus der Kindheit ist oder vielleicht ein Geruch aus dem Alltag. Es hilft Assoziierungen zu machen und so vielleicht in Zukunft sich an ein bestimmtes Bier zu erinnern.

In diesem Sinne, cheers!

Im April 2015! Angie Wilkes!

Lammsbräu Kellerbier

Neue Produkte

Alk. 5,3% vol. | Stammwürze 12,5% | Neumarkter Lammsbräu, Neumarkt

Obergärige naturtrübe Bio-Bierspezialität

Prickelnd spritzige Erfrischung mit würzig-zitronigem Geruch nach Nelken und Ingwer, der einhergeht mit einer ausgeprägten Hopfenbittere und weichen Hefenoten. Naturtrüb, golden leuchtet das Kellerbier aus dem Glas.

Dithmarscher Pilsener

Neue Produkte

Alk.: 4,8 Vol. % | Bierspezialität aus Schleswig Holstein

Mild, würzig und voller Naturfrische – Dithmarscher Pilsener schmeckt unverkennbar nach weichem

Geestwasser, edlem Aromahopfen und angenehm herber, frischer Kohlensäure. Stammwürze: 11,6 %

Ratsherren Westküsten IPA -Verkostungsnotiz

Neues

Ratsherrn Westküsten IPA

Mir scheit es, als sei das Jahr 2014 schwuppdiwupp vorbei gegangen ist und uns mit Erinnerungen eines ereignisreichen Jahr in der Craft Bier Welt zurück lässt. Es gab Erfolge und Misserfolge, Brauereieröffnungen und viele exzellente Biere, es gab große Auszeichnungen und kleine. Aber wenn ich so zurückdenke ist es fast schwindelerregend bei dem Gedanken auch nur ansatzweise eine Liste mit all den gelungenen Bieren zusammenzustellen. Ich hoffe das Jahr 2015 wird genauso spannend und geschmacksreich…

In diesem Sinne weiter mit dem ersten Bier Review von 2015:

Bei diesen eisigen Temperaturen träumt doch jeder gerne mal von Sonne, Strand und Meer. Das Westküsten India Pale Ale von Ratsherrn aus Hamburg verbreitet zumindest schon mal vom Etikett her einen Hauch von Frühling oder Sommer.

Nach dem Einschenken steht das Ale klar strahlend, honiggelb im Glas, garniert von einer fingerbreiten, feinporigen flauschigen Schaumkrone. Im Geruch steigen mir Aromen von Zitrus, Grapefruit und Passionsfrucht in die Nase, gefolgt von dezenten Heu und Kräuteraromen (Rosmarin?)

Im Antrunk wiederholen sich die Zitrusfruchtaromen, die sich schnell in eine fruchtig-blumigen Bitterkeit verwandeln. Auch hier schmecke ich eine Spur von süßen Kräutern.

Es ist leicht karbonisiert, liegt sanft auf der Zunge und hat einen weichen, mittleren Körper.

Der Abgang ist kurzlebig mit einer malzig, fruchtigen Süße und einen Hauch von Pink Grapefruit.

Das Westküsten India Pale Ale ist ein leckeres Gebräu aber etwas zu süss und leider nicht ganz das, was nicht was ich mir von einem typischen Westcoast IPA erhoffe. Ansonsten süffig [trotz seiner 6,2%] und als Einsteiger-IPA empfehlenswert.

Vielen Dank an Angi Wilkes (Barleys Angels Rhein-Main) für die Verkostungsnotiz!

(im Februar 2015)

Williams Ginger Beer -Verkostungsnotiz

Neues

Williams Bros Brewing Co – Williams Ginger

“Am Aschemittwoch ist alles vorbei…”  nur der Kater nicht! Es gibt viele Tips und Tricks gegen diesen vierbeinigen Stubentiger:  Ob der traditionelle eingelegte Hering, ein starker Espresso mit Zitronensaft oder gesalzener Tomatensaft und natürlich Aspirin mit jeder Menge Wasser – jeder schwört auf sein Hausmittelchen!

Ich versuch’s dieses Jahr mal mit einem Konterbier, dem Williams Ginger von Williams Bros Brewing Co.! Naja, ein typisches Bier ist es nicht, aber Ingwer hilft bekanntlich auch gegen den Kater 😉

Ginger beer [Ingwerbier] – nicht zu verwechseln mit Ginger Ale – hat seinen Ursprung  in den 1800er Jahren in England und wurde traditionell mit Ingwer, Zucker, Wasser, Zitronensaft und einem Pilz/Bakterien-Gemisch namens Ginger Beer Plant [deutsch: Ingwerbierpflanze] gebraut – das Endprodukt hatte einen Alkoholgehalt von bis zu 11%. Das Ginger Ale wurde angeblich erst in 1851 in Irland erfunden.

Der große Unterschied zwischen Ginger Beer und Ginger Ale ist, dass das Ingwerbier gebraut bzw vergoren wird und Ginger Ale mit Ingwer aromatisiertes, kohlensäurehaltiges Wasser ist. Die modernen Ingwerbiere sind meist als alkoholfreie Getränke eingestuft, da ihr Alkoholgehalt bei unter 0,5% liegt. Ingwerbier wird natürlich vergoren, dadurch entsteht nur wenig Kohlensäure und bildet beim Einschenken eine bierähnliche Schaumkrone.

Das Williams Ginger  wird mit Gerstenmalz und Weizen jedoch ohne Hopfen gebraut und wird mit seinen 3,8% als alcoholic ginger beer verkauft. Laut Etikett soll es einen erkennbaren Biergeschmack haben, na dann mal los…

Seine Farbe ist ein klares, helles goldgelb mit einer kleinen weißen Schaumkrone. Bereits beim Einschenken steigt mir ein würziges Ingweraroma in die Nase mit leichten Malznoten im Hintergrund. Es riecht fast genau wie frisch geriebener Ingwer.

Der Antrunk ist erfrischend mit einem eher dezenten Ingwer-Zitronen-Malz-Geschmack. Nach mehreren Schlucken wird das Ingweraroma intensiver und würziger. Im Vergleich zu Ginger Ale ist das Williams Ginger sanfter im Mund, Es ist gut karbonisiert und macht es dadurch erfrischend.

Fazit: Ich mag Ginger Ales, -Beers ,-Sodas und wie sie alle heißen mögen. Das Williams Ginger ist definitiv eines der besseren die ich probiert habe. Es ist nicht zu süß, sein Ingwergeschmack ist auch nicht zu scharf, wie ich es von manchen kenne und es hat diesen gewissen Bier-Wiedererkennungswert! Wer also Ingwer mag, sollte es mal ausprobieren – Cheers!

Danke an Angi Wilkes (Barleys Angels Rhein-Main) für die Verkostungsnotiz.

Auszeichnung

Neues

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und bedanken uns recht herzlich bei unseren Mitarbeitern und unseren Getränkepartner für die Untersützung und die gute Zusammenarbeit!